Ukrainischer Geheimdienst verzeichnet Erfolg gegen russische Marine mit Drohneneinsatz im Schwarzen Meer
In einer spektakulären Wendung der Ereignisse berichtet der ukrainische Geheimdienst SBU von einem bedeutenden Erfolg im Schwarzen Meer. Eine gezielte Spezialoperation führte zur schweren Beschädigung eines russischen U-Bootes der Klasse 'Warschawjanka'. Diese nahezu außer Gefecht gesetzte Einheit, laut NATO auch als 'Kilo'-Klasse bekannt, war Ziel eines erstmalig durchgeführten Angriffs mittels einer Unterwasserdrohne vom Typ 'Sub Sea Baby'.
Die Informationen, die über den Kurznachrichtendienst Telegram verbreitet wurden, sind bisher von unabhängigen Quellen nicht verifiziert und haben auch seitens Russland keine offizielle Bestätigung erhalten. Dennoch reiht sich dieser Vorfall in eine Serie von Angriffen der Ukraine auf russische Schiffe im Hafen ein. Der SBU erläuterte, dass dieses U-Boot mit vier Abschussvorrichtungen für Kalibr-Marschflugkörper ausgestattet gewesen sei – eine Bedrohung, die regelmäßig für Angriffe auf ukrainisches Gebiet genutzt wird.
Unterstützt wurde die Operation von der ukrainischen Marine und der 13. Hauptabteilung für militärische Spionageabwehr. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die finanzielle Dimension: Der Wiederaufbau eines solchen U-Boots könnte Russland angesichts der westlichen Sanktionen und steigender Kosten schätzungsweise bis zu 500 Millionen Dollar kosten. Das beschädigte U-Boot war ursprünglich auf der annektierten Krim stationiert und wurde aufgrund wiederholter Angriffe mit ukrainischen Seedrohnen nach Noworossijsk verlegt.
Zusätzlich zu den U-Boot-Angriffen hat die Ukraine mit ähnlichen Drohnen jüngst auch russische Öltanker ins Visier genommen. Diese strategischen Schritte unterstreichen die anhaltende Entschlossenheit der Ukraine, sich nach nahezu vier Jahren gegen die russische Aggression zu verteidigen.

