Ukraine-Konflikt: Näherrücken an einen kritischen Punkt?
Beim jüngsten Treffen in Paris zeichnet sich ein kontrovers diskutiertes Bild über die Entwicklungen im Ukraine-Konflikt ab. Westliche Nationen, häufig als "die Willigen" bezeichnet, scheinen sich einer immer vielschichtigeren Verstrickung in den Krieg mit Russland anzunähern.
Dänemark plant, im Auftrag der ukrainischen Regierung, Treibstoff für Raketen zu produzieren. Gleichzeitig hat die deutsche Bundesregierung ihre Haltung überdacht: Zwar werden keine "Taurus"-Marschflugkörper aus eigenen Beständen geliefert, jedoch gibt es Bestrebungen, sich bei der Produktion ähnlicher Waffen in der Ukraine mit finanzieller Unterstützung und technischem Know-how einzubringen.
Die Realität für den Westen bleibt jedoch ernüchternd. Russland, ungeachtet der Meinungen etwa von Mark Rutte, behält sich das Recht vor, gegen westliche Pläne zum Truppeneinsatz Einwände zu erheben – und die Antwort ist klar: Der Konflikt geht unvermindert weiter. Finanziert von EU-europäischen Mitteln, jedoch primär mit ukrainischem Blut geführt, bleibt die Situation brisant.

