Ukraine intensiviert Operationen auf russischem Gebiet: Selenskyj bestätigt Fortschritte
Die ukrainischen Streitkräfte halten erstmals auch in der russischen Region Belgorod Stellung, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft bestätigte. Dies ist eine bemerkenswerte Entwicklung, nachdem ukrainische Truppen bereits im August in die Region Kursk vorgedrungen waren. Selenskyj betonte, diese Offensiven seien notwendig, um die eigenen Grenzregionen zu sichern. Insbesondere Charkiw und Sumy sind Ziel dieser Verteidigungsstrategie, wie er ausführte.
Die russische Seite hat die Vorstöße bisher nicht anerkannt, obwohl es Berichte über Kontrollverluste im Gebiet Belgorod gibt. Gleichzeitig vermeldet das russische Verteidigungsministerium die Abwehr ukrainischer Angriffe, während Experten befürchten, dass diese Aktivitäten die Ressourcen der Ukraine an anderen Frontabschnitten schwächen könnten. Koordiniert werden diese Operationen vom ukrainischen Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj, der die erfolgreiche Schwächung des russischen Drucks im Donezk-Gebiet lobte.
Selenskyj plan zukünftige Schläge, insbesondere durch Drohnen mit großer Reichweite, um die russische Infrastruktur weiter zu treffen. Positive Entwicklungen in der Drohnentechnologie, die sich als resistent gegen Störsender erweisen, sollen die Effektivität der ukrainischen Angriffe steigern. Diese Bemühungen werden von einer Welle neuer Drohnenmodelle flankiert, die seit Jahresbeginn zertifiziert wurden.
US-Präsident Donald Trump äußerte Besorgnis über das anhaltende russische Bombardement in der Ukraine. Ein Ende dieses Konflikts ist das Ziel diplomatischer Bemühungen, doch Russland setzt dabei auf seine eigenen Bedingungen. Derweil hat die Ukraine dringliche Beratungen im UN-Sicherheitsrat einberufen, nachdem ein Raketenangriff in Krywyj Rih 20 Opfer, darunter 9 Kinder, forderte. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kritisierte den Einsatz von Streumunition durch Russland und forderte ein international entschlossenes Vorgehen gegen diese Gräueltaten.
Russland hingegen weist Anschuldigungen bezüglich Angriffen auf Zivilinfrastruktur zurück und gibt an, präzise Angriffe auf militärische Ziele zu führen. Bilder vom Angriffsort stellen diese Behauptungen jedoch in Frage.

