Überraschende Reunion auf Gedenkfeier – Trump und Musk reichen sich die Hand
Donald Trump und Elon Musk sorgten für Aufsehen, als sie bei einer Gedenkfeier für den konservativen Aktivisten Charlie Kirk in Glendale, Arizona, zusammen auftraten. Beobachter spekulieren über ein mögliches Ende des öffentlich ausgetragenen Streits zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten und dem Tech-Magnaten.
In einem Stadion kamen Menschen zusammen, um Kirk zu ehren, der am 10. September tragisch ums Leben gekommen war. Trump und Musk wurden beim Händeschütteln und einem kurzen Austausch observed, was erstmals seit ihrem Disput im Juni wieder geschah. Damals entbrannte ein Konflikt um Trumps umstrittenes Gesetzesvorhaben, das Musk scharf kritisiert hatte.
Der Unternehmer, bekannt für seine führende Rolle bei Tesla und SpaceX, äußerte deutliche Vorbehalte gegenüber den steuerlichen und wirtschaftspolitischen Plänen Trumps. Er bemängelte deren Auswirkungen auf die nationale Verschuldung und die Streichung von Anreizen für Elektrofahrzeuge und Solarmodule, die er als gefährlich einstufte.
Die Spannungen eskalierten weiter, als Musk Trumps Amtenthebung forderte und seine eigenen Erfolge bei der Wahl 2024 betonte. Musk drohte zudem, die für die Regierung wichtigen SpaceX-Raketen außer Dienst zu stellen. Trump konterte mit der Überlegung, Musk, der in Südafrika geboren wurde, des Landes zu verweisen.
Nach der Gedenkfeier spielte Trump den Zwist herunter und erklärte versöhnlich, Musk habe ihn freundlich begrüßt und sie hätten ein gutes Gespräch geführt. Auch Musk zeigte sich versöhnlich und postete ein Bild mit dem Kommentar: „Für Charlie.“
Charlie Kirk selbst hatte sich noch im Sommer für eine Aussöhnung der beiden Männer eingesetzt und dabei Optimismus geäußert, dass Differenzen überwunden werden könnten.

