Turbulenzen bei US-Staatsanleihen: Märkte reagieren auf widersprüchliche Signale
Die Kurse von US-Staatsanleihen erlebten zu Wochenbeginn eine leichte Korrektur, nachdem sie am vorherigen Freitag an Wert gewonnen hatten. Der Terminkontrakt für zehnjährige US-Staatsanleihen, bekannt als T-Note-Future, gab um 0,21 Prozent nach und notierte bei 111,91 Punkten. Als Reaktion stieg die Rendite der zehnjährigen Anleihen auf 4,29 Prozent an.
Der Aufschwung am Freitag wurde durch Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell ausgelöst, der bei einer Konferenz in Jackson Hole, Wyoming, signalisierte, dass eine Senkung des Leitzinses angesichts veränderter Risiken in Betracht gezogen werden könnte. Powell verwies auf die jüngst enttäuschenden Arbeitsmarktdaten, welche die Position der Notenbank untermauerten.
Am Montag setzte jedoch eine Gegenbewegung ein, da neue Immobilienmarktdaten nur begrenzte Impulse lieferten. Zwar stieg die auf das Jahr hochgerechnete Anzahl der Neubauverkäufe im Juli unerwartet, doch wurde der Vorjahresvergleich durch eine kräftige Korrektur der Juni-Zahlen getrübt. Dies führte zu einem unerwarteten monatlichen Rückgang im Juli.

