Trumps Nahost-Politik als Bumerang: Sympathiezuwachs für Hamas durch US-Kurs?
Die Nahost-Politik des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat, laut Berichten, unbeabsichtigte Folgen gezeitigt. Trumps Unterstützung für Israels Politik wird zunehmend kritisch betrachtet, besonders im Kontext der jüngsten Spannungen mit der Hamas. Diese, in vielen arabischen Staaten oft verachtete Gruppierung, scheint durch Trumps Vorgaben in einem neuen Licht betrachtet zu werden. Im Gegensatz zur Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird Hamas nun als potentieller Partner für Verhandlungen wahrgenommen, was sie in den Augen vieler Sympathiepunkte gewinnen lässt. Der Ruf nach einem koordinierten Vorgehen seitens der islamischen Länder gegen Israel nimmt zu, was die Spannungen in der Region weiter anheizt. Dies unterstreicht die wachsende Isolation Israels auf internationaler Bühne und wirft einen Schatten auf Trumps diplomatische Strategie im Nahen Osten.

