Trumpf und Rohde & Schwarz: Bündnis für innovative Drohnenabwehr
Die Unternehmen Trumpf und Rohde & Schwarz, zwei namhafte Akteure der deutschen Industrie, bündeln ihre Kräfte in einer strategischen Partnerschaft, um den Markt für Drohnenabwehrsysteme zu revolutionieren. In einer Zeit, in der Drohnen zunehmend als Bedrohung für kritische Infrastrukturen gelten, möchte Trumpf, der schwäbische Maschinenbauer, durch die enge Zusammenarbeit mit dem Münchner Elektronikkonzern eine wirkungsvolle Lösung entwickeln.
Die Partnerschaft, die auf einer Kombination aus den Hochenergielasersystemen von Trumpf und den radar- und elektromagnetischen Spezialkompetenzen von Rohde & Schwarz basiert, zielt darauf ab, ein System zur Erkennung, Verfolgung und Neutralisierung von Drohnenbedrohungen zu schaffen. Trotz des hohen Anspruchs und der technologischen Herausforderungen sind bisher noch keine Aufträge eingegangen. Dennoch planen die Firmen, innerhalb von drei Jahren eine marktreife Lösung bereitzustellen.
Trumpf-Vorstand Hagen Zimer erläuterte, dass die Zusammenarbeit sowohl auf zivile als auch auf militärische Anwendungen zielt. Dies sei besonders relevant, angesichts der zunehmenden Drohnenaktivitäten rund um Flughäfen und in der aktuellen geopolitischen Lage des Ukraine-Konflikts.
Der Weg in die Verteidigungsindustrie ist für Trumpf kein Neuland, sondern wurde schon länger vorbereitet. Ein Blick auf das vergangene Geschäftsjahr zeigt, dass Trumpf mit finanziellen Herausforderungen zu kämpfen hatte, den Verlust von gut 23 Millionen Euro nach Steuern betrachtend. Dennoch ist das Engagement für diese technologische Initiative nicht rein gewinnorientiert, sondern aus einer sozialen Verantwortung heraus motiviert. Ziel ist es, schneller als andere laufende Programme in Deutschland zu agieren und so einen Beitrag zur Sicherheit zu leisten.

