Trump zeigt Zuversicht im Grönland-Konflikt: Einigung mit NATO-Partnern in Sicht?
US-Präsident Donald Trump äußerte sich optimistisch über die Möglichkeit einer Einigung im Streit um Grönland mit den NATO-Verbündeten. Er ist der Meinung, dass sowohl die NATO als auch die USA mit der gefundenen Lösung 'sehr glücklich' sein werden. Diese Äußerungen fielen kurz vor Trumps Abreise zum Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz. Des Weiteren betonte Trump seine bereits etablierte Sichtweise, dass die Vereinigten Staaten Grönland aus strategischen Gründen benötigten.
Auf die Frage, wie weit er bereit sei zu gehen, um die Insel zu erwerben, kommentierte Trump vielsagend: 'Das werden Sie sehen.' In Vorbereitung auf seine Davos-Reise erwähnte er zudem umfangreiche Gespräche der USA zum Thema Grönland, ohne jedoch die konkreten Teilnehmer zu benennen. Bereits im Vorfeld hatte er für Davos Treffen mit den Beteiligten im Grönland-Konflikt angeregt.
Trump hat unmissverständlich klargemacht, dass er nicht von seinem Ziel ablassen wird, die zu Dänemark gehörende Arktisinsel zu akquirieren. Als Reaktion auf den Zusammenhalt der europäischen NATO-Staaten mit Dänemark plante Trump die Einführung von Strafzöllen ab dem 1. Februar, um die Ablehnung eines Verkaufs zu unterlaufen. Auf die Bedenken, dass die Grönländer kein Interesse an einer Zugehörigkeit zu den USA hätten, entgegnete Trump selbstbewusst, dass ein persönliches Gespräch deren Begeisterung wecken könnte.

