Trump verschont Russland trotz globaler Strafzölle - Gespräche zum Ukraine-Konflikt im Fokus
Die Entscheidung der US-Regierung, Russland im Rahmen neuer globaler Strafzölle zu verschonen, sorgt für Diskussionen. Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates, betonte gegenüber ABC, dass inmitten der laufenden Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs keine neuen Spannungen eingeführt werden sollten. Präsident Donald Trump habe daher bewusst entschieden, die Handelszölle und den Ukraine-Konflikt als separate Themen zu behandeln.
Hassett stellte klar, dass dies nicht bedeute, dass Russland verhätschelt werde. Vielmehr richte sich der Fokus des Präsidenten auf eine diplomatische Lösung für den Ukraine-Konflikt. Diese Haltung ging mit der Vorstellung eines umfassenden Zollpakets einher, das Importe aus einer Vielzahl von Ländern trifft, allerdings Russland ausnimmt. Im Gegensatz dazu sieht Trumps Zollagende Strafzölle von 10 Prozent auf Importe aus der Ukraine vor.
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, dass Russland aufgrund bestehender US-Sanktionen, die größtenteils den Handel blockieren, ausgenommen sei. Die neuesten Handelsdaten zeigen, dass der Handel zwischen Russland und den USA zwar stark zurückgegangen ist, Russland jedoch in den Importstatistiken immer noch eine größere Rolle als die Ukraine spielt.
Unterdessen hat die Trump-Regierung Gespräche mit dem Ziel initiiert, den russischen Angriff auf die Ukraine zu beenden. In den letzten Wochen agierte Trump gegenüber Russland auffallend freundlich, was zu Kritik führte, er stehe Moskau zu nahe.

