Trump und Merz schmieden Pläne zur Beendigung des Ukraine-Konflikts
US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) haben in ihrem ersten Treffen im Weißen Haus ihre gemeinsamen Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs geäußert. Beide Staatsoberhäupter betonten ihre übereinstimmende Ansicht, dass die Kampfhandlungen zeitnah beendet werden sollten, obwohl diese Möglichkeit derzeit nicht greifbar scheint. Trump zeigte sich dennoch positiv gestimmt, dass das "Blutvergießen" irgendwann gestoppt werden könne.
Während des Treffens wich Trump einer direkten Antwort auf die Frage nach neuen Sanktionen gegen Russland aus. Stattdessen verwies er auf seine Rolle bei der Einstellung der Nord Stream 2-Pipeline in der Ostsee und hob hervor, dass die USA über reichlich Öl und Gas verfügten. Eine Diskussion über diese Themen mit Merz sei geplant, so Trump.
In den Vereinigten Staaten diskutieren derweil republikanische und demokratische Senatoren über ein neues Gesetzespaket, das Sanktionen gegen Russland verschärfen könnte. Das geplante Gesetz sieht insbesondere hohe Strafzölle gegen Länder vor, die weiterhin Energieprodukte aus Russland beziehen.

