Trump und die unerfüllte Vision der UN-Hauptquartier-Renovierung
US-Präsident Donald Trump offenbarte jüngst, dass er vor einigen Jahren ein Gebot zur Renovierung des ikonischen UN-Hauptquartiers in New York abgegeben hatte. Bei seiner Ansprache auf der Generaldebatte der Vereinten Nationen, welche von über 140 Staats- und Regierungschefs verfolgt wurde, erklärte er, dass seine Pläne eine umfängliche Erneuerung versprochen hätten – und das für den ansehnlichen Betrag von 500 Millionen Dollar. Einst als Immobilienentwickler in New York tätig, sah sich Trump wohl in seinem Metier, als er edle Materialien wie Terrazzo für den Boden und Mahagoni für die Wände vorschlug.
Diese visionären, wenn auch kostenintensiven Ideen wurden jedoch letztlich verworfen, was Trump als suboptimale Entscheidung empfindet, zumal die Vereinten Nationen schließlich in einen erheblich kostspieligeren Renovierungsprozess verstrickt wurden. Die eigentlichen Renovierungsarbeiten an dem geschichtsträchtigen Bau am East River in Manhattan, der vor etwa 75 Jahren errichtet wurde, beliefen sich auf gewaltige zwei Milliarden Dollar. Dieser mehrjährig angedachte Renovierungsplan, der vor ungefähr einem Jahrzehnt finalisiert wurde, markierte das bisher umfangreichste Update des UN-Komplexes.

