Trump signalisiert Unterstützung für israelische Aktionen gegen den Iran

Inmitten der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat sich US-Präsident Donald Trump in einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu klar positioniert. Trump erklärte in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida, dass die USA israelische Militärschläge gegen den Iran unterstützen würden, falls dieser sich nicht zu einem Abkommen bereiten und seine Rüstungsentwicklung fortführen sollte.
Diesen möglichen Angriffsplänen legt der Präsident besonderes Gewicht bei, insbesondere wenn diplomatische Bemühungen, den Iran zur Deeskalation seines Nuklearprogramms zu bewegen, fehlschlagen. Er stellte unmissverständlich in Aussicht, dass die USA aktiv an solchen Angriffen teilnehmen könnten, falls es nötig werde. Diese klaren Worte folgten auf seine vorherige Ankündigung, dem Iran „harte Schläge“ zu versetzen, sollte das Land seine Aufrüstung wieder aufnehmen.
Bereits im Juni hatten Israel und die USA eine zwölf Tage dauernde militärische Auseinandersetzung gegen den Iran geführt, bei der wichtige nukleare Einrichtungen angegriffen wurden. Trotz einer momentan herrschenden Waffenruhe bleibt der Grundkonflikt zwischen den beiden Ländern ungelöst, und eine diplomatische Lösung scheint nicht in Sicht. Berichte aus Israel weisen auf eine erneute intensive Aufrüstung des iranischen Raketenarsenals hin, was in Israel große Besorgnis auslöst und das iranische Atomprogramm weiterhin als Bedrohung wahrgenommen wird.

