Trump plant massiven Aufkauf von Hypothekenanleihen zur Entlastung des Immobilienmarkts
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass ein großangelegter Kauf von Hypothekenanleihen stattfinden soll, um damit die Kosten für Immobilienkredite zu senken. Auf Truth Social teilte er mit, dass seine Beauftragten angewiesen wurden, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Laut Trump soll dieser Schritt zu günstigeren Hypothekenzinsen führen, wodurch sich die monatlichen Belastungen reduzieren und der Erwerb von Immobilien erschwinglicher werde.
In seiner Ankündigung bezog sich Trump auf die bekannten amerikanischen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die 2008 während der Hypothekenkrise staatlich gestützt wurden. Diese Unternehmen sollen über Reserven in Höhe von 200 Milliarden Dollar verfügen.
Konkrete Details zu den Modalitäten und dem zeitlichen Ablauf dieser geplanten Ankäufe wurden jedoch noch nicht mitgeteilt. Bereits während des Wahlkampfs versprach Trump den Amerikanern Entlastungen bei den Lebenshaltungskosten, die durch die Inflation nach der Corona-Pandemie angestiegen sind.
Trotz mehrfacher Zinssenkungen durch die US-Notenbank bleiben Immobilienkredite kostspielig. In der Zwischenzeit hat die Demokratische Partei in den USA die hohen Verbraucherpreise zum Wahlkampfthema gemacht. Besonders im Hinblick auf die im November anstehenden Kongresswahlen, bei denen die Republikaner Verluste befürchten.

