Trump kritisiert britische Energiepolitik vor der UN – UK verteidigt grüne Agenda
In einer bemerkenswerten Rede vor den Vereinten Nationen äußerte sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump kritisch über die Energiepolitik Großbritanniens. Er tadelte Premierminister Keir Starmer für den Versuch, den Fokus von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien zu verlagern. Dabei warnte Trump die Nationen Westeuropas vor den vermeintlichen Gefahren dieser Politik und beschrieb sie als 'selbstmörderisch'.
Das britische Energieministerium, vertreten durch Ed Miliband, reagierte entschieden und verteidigte die grünen Initiativen der Regierung. Miliband betonte die strategische Bedeutung der Investitionen in erneuerbare Energien und Kernkraft für die nationale Energiesicherheit und Unabhängigkeit. Er wies darauf hin, dass die Regierung keine neuen Erkundungslizenzen für die Nordsee erteilen werde, in einem Bestreben, sowohl die Klimakrise zu bewältigen als auch die Abhängigkeit von instabilen petrostaatlichen Regimen zu reduzieren.
Trotz Trumps signalisiertem Respekt für Starmer kritisierte er die britische Regierung wiederholt für ihre Klimapolitik. In seiner Ansprache behauptete Trump, dass die nordseeischen Ölvorkommen durch hohe Besteuerung unerschlossen blieben und sprach auch die britische Einwanderungspolitik an. Neben der UK richtete Trump seine Kritik auch an andere europäische Länder wie Deutschland, Griechenland und die Schweiz hinsichtlich ihrer Energie- und Einwanderungspolitiken. Sogar Brasilien erhielt aufgrund angeblicher Zensur und Repression einen Seitenhieb.

