Shiba Inu (SHIB) verliert erneut seine Position: Ist ein Comeback möglich?

Der als "Dogecoin-Killer" bekannte Shiba Inu, lange Zeit die zweitgrößte Meme-Kryptowährung, steht unter Druck durch den rasch aufsteigenden MemeCore (M).
MemeCore verzeichnete in den letzten 24 Stunden einen zweistelligen Kursanstieg und eroberte erneut den zweiten Platz, was die Frage aufwirft, ob SHIB seine frühere Position zurückgewinnen kann.
Erneute Verschiebungen im Meme-Sektor
Obwohl Shiba Inu auf Wochenbasis um 3% gestiegen ist, bleibt das Gesamtbild düster. Der Token hat im vergangenen Jahr die Hälfte seines Wertes verloren. Die Marktkapitalisierung sank auf etwa $3,7 Milliarden, wodurch SHIB auf den dritten Platz unter den Meme-Coins zurückfiel.
Den zweiten Platz belegt nun MemeCore (M), eine der derzeit leistungsstärksten Kryptowährungen. Der Kurs stieg um 25%, und die Marktkapitalisierung erreichte etwa $4,3 Milliarden.
Es ist unklar, was den Anstieg von M ausgelöst hat. Ein möglicher Auslöser könnte die kürzlich auf ihrem X-Konto angekündigte Initiative sein. Das Team startete den "No Cap(tion)"-Community-Wettbewerb, bei dem USDT-Belohnungen für Teilnehmer ausgelobt werden. Der Wettbewerb läuft bis zum 7. Mai.
Es gibt jedoch Warnsignale, die darauf hindeuten, dass der Kurs von M ebenso schnell wieder fallen könnte. Zahlreiche Analysten, darunter der X-Nutzer Noodles, bezeichnen das Projekt als Betrug und "Geisterkette". Sie behaupten, dass weniger als 10 Wallets das gesamte Netzwerk kontrollieren, was die Bewertung anfällig für Manipulationen macht.
Der Relative Strength Index (RSI) von M hat den überkauften Bereich bei etwa 75 erreicht, was typischerweise auf eine bevorstehende Korrektur hindeutet. Dieses technische Analysewerkzeug misst die Geschwindigkeit und das Ausmaß der jüngsten Kursänderungen und reicht von 0 bis 100. Werte unter 30 gelten als bullisch.
Wie geht es weiter mit SHIB?
Obwohl ein kurzfristiger Rückgang von M möglich ist, ist auch SHIB nicht immun. Als Meme-Coin ist er ebenso anfällig für Hype-Zyklen, während mehrere Indikatoren auf eine schwächere Nutzerbindung hinweisen, was das Risiko einer Korrektur erhöht.
Ein offensichtliches Beispiel ist die Aktivität von Shibarium. Die täglichen Transaktionen auf der Layer-2-Skalierungslösung sind im Vergleich zu den Zahlen vor dem letztjährigen Exploit deutlich gesunken. Diese reduzierten Zahlen spiegeln eine schwache Nachfrage, schwindende Nutzbarkeit und eine schrumpfende Basis aktiver Teilnehmer im Ökosystem wider, was das Marktvertrauen weiter untergraben könnte.
Ein weiterer bärischer Faktor ist die steigende Anzahl von SHIB-Token, die auf Börsen gehalten werden. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Investoren von Selbstverwahrungsmethoden zu zentralisierten Plattformen gewechselt sind, was den unmittelbaren Verkaufsdruck erhöht.

