Trump fordert schnelle Antwort der Hamas auf Friedensplan
Der kürzlich von US-Präsident Donald Trump vorgestellte Friedensplan zur Beendigung des Gaza-Kriegs hat internationalen Zuspruch gefunden und erhöht den Druck auf die Hamas. Trump setzte der Organisation eine Frist von drei bis vier Tagen, um auf seinen 20-Punkte-Plan zu reagieren. Diese prüft den Plan, der bei arabischen und muslimischen Vertretern auf positive Resonanz stieß, aufmerksam.
Bei seiner Vorstellung in Washington erhielt Trump die Zustimmung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Auch Länder wie Ägypten, die Türkei und Katar signalisierten Unterstützung. Der Plan sieht unter anderem die Freilassung von 48 israelischen Geiseln und den schrittweisen Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vor. Im Gegenzug sollen palästinensische Häftlinge freigelassen werden.
Die Reaktion der Hamas bleibt offen, auch wenn aus katarischen und ägyptischen Quellen verlautete, dass eine sorgfältige Prüfung im Gange sei. Während einige Beobachter von möglichen Nachforderungen ausgehen, berichten Medien, die Hamas neige zur Annahme des Plans. Allerdings gibt es auch Stimmen innerhalb der Hamas, die den Plan aufgrund vermeintlicher Einseitigkeit zugunsten Israels ablehnen könnten.
Europäische Staaten wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien äußerten ihre Zustimmung zum Plan und drängten die Hamas zur Annahme. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde sprach sich positiv aus und sieht in dem Plan einen Schritt hin zu einer Zweistaatenlösung. Anders reagierten rechtsextreme Koalitionspartner Netanjahus in Israel, die den Plan kritisierten.
Hinsichtlich der noch zu klärenden Details bleibt offen, wie die Umsetzung, insbesondere der Truppenabzug, genau aussehen soll. Katar betonte, der Plan sei noch im Anfangsstadium und bedürfe weiterer Verhandlungen. Die Bundesregierung kündigte Unterstützung bei der Umsetzung an, betonte aber auch die Herausforderungen in diesem Prozess.
Abschließend soll nach Friedensschluss eine Übergangsregierung unter internationaler Aufsicht eingesetzt werden, während der wirtschaftliche Wiederaufbau der Region Arbeitsplätze und eine Basis für eine langfristige Zweistaatenlösung schaffen soll.

