Trump fordert Freilassung von Geiseln und dringliche Waffenruhe im Gazastreifen
US-Präsident Donald Trump hat in einer eindringlichen Rede vor den Vereinten Nationen die sofortige Freilassung aller Geiseln durch die Hamas im Gazastreifen gefordert. Vor mehr als 140 Staats- und Regierungschefs appellierte der Republikaner: "Lasst die Geiseln jetzt frei." Israelische Quellen berichten, dass sich derzeit 48 Geiseln in der Gewalt der Hamas befinden, von denen wahrscheinlich noch 20 am Leben sind.
Trump drängte auch auf ein schnelles Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen und rief zu einer sofortigen Waffenruhe auf. Trotz wiederholter Friedensangebote bleibt eine solche jedoch in weiter Ferne, da die Hamas diese Vorschläge bislang abgelehnt hat.
Die Auswirkungen der jüngsten israelischen Offensive in Gaza zwangen Hunderttausende zur Flucht und verschärften die humanitäre Krise in der Region. Die Anerkennung eines unabhängigen palästinensischen Staates lehnt Trump ab, da er dies als unangebrachte Belohnung für die Taten der Hamas ansieht.
Eine ähnliche Position vertritt der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, insbesondere nachdem Großbritannien kürzlich Palästina als Staat bestätigte. Trump erinnerte an das Datum des 7. Oktober 2023, als der Konflikt durch einen massiven Angriff der Hamas auf Israel, bei dem 1.200 Menschen ums Leben kamen und über 250 entführt wurden, eskalierte.

