Trump erhöht Druck auf Iran: Neue Drohungen und Friedensappelle
US-Präsident Donald Trump verschärft seine Rhetorik gegenüber dem Iran erneut: Weitere Kriegsschiffe sind auf dem Weg in Richtung des Landes. Trump betonte bei einem Auftritt im Weißen Haus, die Hoffnung auf eine Einigung sei groß, doch sollte es nicht zu einem Abkommen kommen, werde man abwarten, was als nächstes passiert.
Mit markanten Worten behauptete Trump, durch seine Androhung von Gewalt die geplante Hinrichtung von 837 Personen im Iran verhindert zu haben. Er warnte Teheran davor, dass man 'einen Preis wie nie zuvor' zahlen werde. Ob er dem Iran konkrete Fristen gesetzt habe, wollte Trump nicht bestätigen, jedoch sei klar, dass die iranische Führung Bescheid wisse. Er unterstrich mehrfach das Interesse Irans an einer Einigung.
Zuvor hatte Trump der iranischen Regierung im Kontext der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten mit Militärschlägen gedroht – ein Szenario, das sich nach Verhinderung der Hinrichtungen nicht verwirklichte. Unnachgiebig zeigt sich Trump auch in Bezug auf das iranische Atomprogramm, dessen Fortführung er kategorisch ausschließt. Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatten US-Flugzeuge iranische Einrichtungen angegriffen, denen die Entwicklung von Atomwaffen nachgesagt wird.

