Trump erhöht Druck auf Hamas: Schnelle Entwaffnung gefordert
US-Präsident Donald Trump hat seine Entschlossenheit signalisiert, die Hamas zu entwaffnen, notfalls auch mit Gewalt. In einem Gespräch mit Vertretern der umstrittenen Organisation sicherte ihm diese zu, die Waffen niederzulegen. Sollte dies nicht geschehen, werde man bei einer gewaltsamen Entwaffnung nicht zögern. Dies verkündete Trump bei einem Treffen mit Argentiniens Staatschef Javier Milei. Allerdings blieb unklar, wer genau hinter dem von Trump mehrfach betonten „wir“ steht, da sich die Hamas bisher nicht bereit gezeigt hat, ihre Waffen freiwillig abzugeben.
Eine Frist für die Entwaffnung wollte Trump nicht genau benennen, stellte jedoch klar, dass sie in einem „ziemlich, ziemlich schnellen“ und „angemessenen Zeitraum“ umgesetzt werden solle. In einer Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament, betonte er zudem, dass viele Staaten im Nahen Osten die Entwaffnung der Hamas erwarten. Interessanterweise hatte Trump kurz zuvor, während eines Flugs nach Israel, gegenüber mitreisenden Journalisten eingeräumt, dass seine Regierung der Hamas vorübergehend die Erlaubnis erteilt hatte, sich erneut zu bewaffnen. Die Organisation versuche, Ordnung nach Monaten der Konflikte wiederherzustellen. Er bestätigte, dass es eine zeitlich begrenzte Vereinbarung dazu gegeben habe.

