Trump-Administration senkt Zölle auf EU-Waren: Auto-Importe weiterhin betroffen
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat am Mittwoch eine offizielle Mitteilung bezüglich des Handelsabkommens mit der Europäischen Union veröffentlicht. Demnach werden Importe von Autos und Autoteilen künftig ab dem 1. August mit einem Zollsatz von 15 Prozent belegt. Allerdings gibt es Ausnahmen: Bestimmte pharmazeutische Verbindungen, sämtliche Flugzeuge sowie Flugzeugteile und einige natürliche Ressourcen sind von den Zöllen ausgenommen.
In einer Veröffentlichung im Bundesregister erläuterten das Handelsministerium und das Büro des Handelsbeauftragten, dass der amerikanische Zolltarifplan angepasst wurde, um das kürzlich mit der EU erzielte Rahmenabkommen umzusetzen. Dieses senkt die ursprünglich von Präsident Trump festgelegten Zölle auf die Mehrheit der Einfuhren aus der EU, darunter auch Autos. Die Vereinbarung wurde dahingehend modifiziert, dass der geltende Zollsatz rückwirkend ab dem 1. August in Kraft tritt.
Europäische Autohersteller hatten bereits auf die formale Bekanntmachung gewartet. Weiterhin spezifiziert die US-Mitteilung, welche Hunderte von Produkten aus der EU von den Zöllen befreit sind. Dazu gehören natürliche Ressourcen wie Kork, die in den USA nicht verfügbar sind, alle Flugzeuge und Flugzeugteile sowie generische Arzneimittel einschließlich ihrer Zutaten und chemischen Vorläuferstoffe.

