Trump-Administration lehnt Exportrestriktionen für KI-Technologie ab
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat entschieden, die von seinem Vorgänger Joe Biden geplanten Exportbeschränkungen für KI-Technologie nicht umzusetzen. Diese Entscheidung begründet das Handelsministerium damit, dass die Maßnahmen zu komplex seien und die Innovationskraft der USA beeinträchtigen könnten, was die Nachrichtenquelle "Wall Street Journal" durch eine Ministeriumssprecherin verlauten ließ. Die Entwicklung eines neuen Plans wird einige Monate in Anspruch nehmen.
Ursprünglich waren die Restriktionen ab dem 15. Mai vorgesehen und hätten sowohl Hochleistungs-Chips für Künstliche Intelligenz als auch der passende Betrieb der KI-Modelle betroffen. Das Hauptziel war, den Export in zahlreiche Länder einzuschränken, um die Ausfuhr nach China zu verhindern. Deutschland und etwa 19 weitere verbündete Nationen hätten von diesen Beschränkungen nicht betroffen sein sollen.
Die amerikanische Technologiebranche, die ihre internationalen Marktanteile bedroht sieht, hatte die geplanten Exportbeschränkungen scharf kritisiert. Entsprechend positiv wurde die Entscheidung, die Restriktionen nicht einzuführen, von der Industrie aufgenommen.

