Tragischer Flugzeugabsturz in Indien: Abwärtstrend für Boeing-Aktien
In Indien kam es zu einem tragischen Flugzeugabsturz einer Boeing-Maschine, bei dem zahlreiche Todesopfer zu beklagen sind. Diese traurige Nachricht bestätigte der indische Gesundheitsminister Jagat Prakash Nadda auf der Plattform X, ohne dabei konkrete Opferzahlen zu nennen. Als unmittelbare Konsequenz gerieten Boeing-Aktien im vorbörslichen US-Handel erheblich unter Druck.
An Bord der verunglückten Maschine befanden sich 242 Passagiere und Crewmitglieder, laut Angaben der Fluggesellschaft Air India. Verletzte sollten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden; Bilder von der Absturzstelle zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Die Maschine, ein Boeing 787 Dreamliner, war auf dem Weg von Ahmedabad nach London-Gatwick und stürzte nur wenige Sekunden nach dem Start in ein Gebäude. Staatsbürger aus mehreren Ländern, darunter Indien, Großbritannien, Kanada und Portugal, befanden sich an Bord.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul und der britische Premierminister Keir Starmer äußerten auf X ihre Anteilnahme. Auch der britische König Charles III. ließ sich über die neuesten Entwicklungen informieren. Eine Sprecherin der EU-Kommission brachte ebenfalls ihr Mitgefühl zum Ausdruck: "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen."
Laut ersten Daten des Flugzeugtrackers "Flightradar24" erreichte die Maschine lediglich eine Höhe von 625 Fuß, bevor sie mit einer Geschwindigkeit von 475 Fuß pro Minute abstürzte. Die Ursache des Unfalls bleibt vorerst ungeklärt, während der Fokus auf der Unterstützung der Betroffenen liegt. Unmittelbar nach dem Absturz verbreiteten sich in den sozialen Medien unzählige Bilder und Videos von der Unglücksstelle.
Der Vorfall ist der erste Unfall mit einem Boeing 787 Dreamliner. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits negative Schlagzeilen durch Sicherheitsprobleme gemacht, was bei den Flugzeugmodellen 737 Max im Jahr 2018 und 2019 zu tragischen Unfällen mit zahlreichen Opfern führte.

