Toyota trotzt Herausforderungen und hebt Prognose an
Toyota zeigt sich inmitten wirtschaftlicher Herausforderungen zuversichtlich und hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Dies geschieht trotz eines deutlichen Rückgangs der Ergebnisse im dritten Quartal, welcher durch eine stärkere Erwartung für das letzte Quartal relativiert wird. Für das Jahr 2024/25 bleibt das Unternehmen jedoch weiterhin verhalten optimistisch, da ein Gewinnrückgang erwartet wird. Die Aktie reagierte positiv auf die Ankündigung und stieg in Tokio um bis zu 4,3 Prozent.
Toyota kalkuliert nun mit einem operativen Gewinn von 4,7 Billionen Yen, was knapp 30 Milliarden Euro entspricht, im Gegensatz zu den zuvor prognostizierten 4,3 Billionen Yen. Dieses Vertrauen wird von Analysten trotz einer Prognose von 4,8 Billionen Yen moderat unterstützt. Der amerikanische Markt zeigt sich robust durch die gestiegene Nachfrage nach Hybrid-Fahrzeugen, während das Geschäft in Japan und China schwächelt. Der Umsatz soll nun statt der geplanten 46 Billionen Yen auf 47 Billionen Yen ansteigen. Im Vergleich dazu erzielte Toyota im Vorjahr Einnahmen von etwas über 45 Billionen Yen und ein operatives Ergebnis von 5,35 Billionen Yen.
Im dritten Quartal, das im Dezember endete, musste Toyota einen Rückgang des operativen Gewinns um 28 Prozent auf 1,2 Billionen Yen hinnehmen, was unter den Erwartungen der Marktanalysten lag. Doch der Umsatz verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Anstieg von 12 auf 12,4 Billionen Yen. Trotz eines Verkaufsrückgangs von 10,8 Millionen Fahrzeugen im letzten Jahr, gegenüber 11,2 Millionen im Vorjahr, behielt Toyota zum fünften Mal in Folge seine Position als weltgrößter Automobilhersteller vor Volkswagen bei.

