TikTok-Deal: Fortschritte bei Gesprächen zwischen Trump und Xi
Inmitten der Spannungen zwischen den USA und China zeichnet sich ein Fortschritt bei den Verhandlungen über die Zukunft von TikTok ab. Der US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping haben offenbar in dieser Woche positive Gespräche geführt, die den Verkauf der amerikanischen TikTok-Geschäfte durch das Mutterunternehmen ByteDance vorantreiben könnten. Dieses Zugeständnis kommt acht Monate nach Ablauf der Frist, die eine Beendigung des chinesischen Besitzes in den USA vorsah, und nach umfangreichen Diskussionen über einen Verkauf.
Trump betonte in einem Beitrag auf Truth Social, dass er die Zustimmung Xis zu dem TikTok-Deal begrüße. Allerdings blieb Xi's schriftliche Stellungnahme vage und stellte in Aussicht, dass Geschäftsverhandlungen unter Berücksichtigung geltender Marktregularien und chinesischer Gesetze geführt werden könnten. Obwohl beide Seiten die Gespräche als "positiv“ und "konstruktiv“ beschrieben, gibt es noch zahlreiche unbeantwortete Fragen, insbesondere hinsichtlich der Eigentümerstruktur und des künftigen Umgangs mit dem Algorithmus von TikTok.
Die Unsicherheit sorgt in Washington für Bedenken, da das Rahmenabkommen Berichten zufolge eine Mitnutzung des ByteDance-Algorithmus auch nach dem Verkauf beinhalten könnte. Präsident Trump hat die Frist für den Verkauf auf Mitte Dezember verlängert, während der Kongress bereits vorgegeben hat, dass die App ab Januar 2025 für amerikanische Nutzer gesperrt werden soll, falls die US-Geschäfte nicht verkauft werden. Dabei scheinen die Interessen Chinas nach Ansicht von Experten stärker berücksichtigt zu werden als die der USA. Trotz Trumps Bestrebungen, die Nutzung von TikTok fortzuführen, bestehen nach wie vor Sicherheitsbedenken hinsichtlich potenzieller Spionage durch China.

