Thyssenkrupp Nucera: Ein herausfordernder Start ins Geschäftsjahr 2025/26
Der Elektrolysespezialist Thyssenkrupp Nucera hat einen holprigen Start in das Geschäftsjahr 2025/26 verzeichnet. Zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember schrumpfte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 44 Prozent und lag bei 147 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Dortmund verkündete. Der operative Gewinn aus dem Vorjahr schmolz dahin und es wurde ein Verlust von vier Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit) verzeichnet, bedingt durch außergewöhnlich starke Schwankungen bei Derivatepositionen – diese wirken als Absicherung gegen Preisschwankungen bei Rohstoffen.
Insgesamt verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von drei Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch neun Millionen Euro Gewinn erzielt wurden. Der Auftragseingang sank zudem um 21 Prozent auf 75 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen blieben die Erwartungen der Analysten unerfüllt.
Dennoch zeigt sich das Management um CEO Werner Ponikwar optimistisch und betont die positiven Impulse im Bereich grüner Wasserstoff, trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2025/26, das am 30. September endet, hält das Unternehmen an seiner Prognose fest. Der Umsatz wird weiterhin auf 500 bis 600 Millionen Euro geschätzt, während das Ebit zwischen einem Verlust von 30 Millionen Euro und Null erwartet wird.

