Thyssenkrupp im Visier Kanadas: U-Boot-Deal könnte Realität werden
Thyssenkrupps Marinesparte steht vor einem möglicherweise bedeutenden Auftrag seitens Kanada. Der kanadische Premierminister Mark Carney erklärte nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin, dass der deutsche Rüstungskonzern neben einem südkoreanischen Mitbewerber in der engeren Auswahl für den Kauf mehrerer U-Boote stehe.
Die Gespräche schreiten voran, und Carney plant noch am Nachmittag einen strategischen Besuch bei Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel. TKMS ist als Weltmarktführer für konventionelle U-Boote bekannt und hat bereits mit Deutschland und Norwegen ein bedeutendes Projekt gestartet: Zehn U-Boote der Klasse 212CD sind in dieser internationalen Kooperation bestellt worden.
Kanada könnte sich laut aktuellen Planungen dieser Initiative anschließen. Bundeskanzler Merz sieht in dieser Systemvereinheitlichung ein „sehr starkes Signal“ für die Bündelung der Sicherheitsbemühungen im Nordatlantik.

