The Witcher 4: Ciri-Revolution, neue Kämpfe und Unreal Engine-5-Sprung
CD Projekt Red schweigt offiziell, doch die Community gräbt tiefer denn je. Neue Details zu The Witcher 4 sind durchgesickert und zeichnen ein deutlich klareres Bild davon, wie radikal sich das nächste Kapitel verändern könnte. Fest steht: Es wird nicht einfach „mehr Witcher“. Es wird ein Neustart.
Dass du diesmal Ciri spielst, ist kein Geheimnis mehr. Doch jetzt zeigen neue Infos, wie stark sich ihr Spielgefühl von Geralt unterscheiden soll. Laut Aussagen aus dem AnsweRED Podcast setzt CD Projekt Red auf modernste Motion-Capture-Technologie, um Ciri emotionaler und dynamischer darzustellen. Während Geralt oft stoisch und kontrolliert wirkte, soll Ciri sichtbar reagieren, atmen, zittern und kämpfen.
Der technische Sprung auf die Unreal Engine 5 macht das möglich. Über 80 verschiedene Animationen sollen allein für die grundlegende Fortbewegung implementiert werden. Ziel ist es, die „Clunkiness“, die manche Spieler bei The Witcher 3: Wild Hunt kritisierten, komplett zu eliminieren. Der Entwickler spricht intern angeblich von „Super Realismus“.
The Witcher 4: Zaubern in Bewegung und flüssigere Magie
Eine der spannendsten Änderungen betrifft das Kampfsystem. Ciri soll in Bewegung zaubern können. Das ist eine deutliche Abkehr von den statischen Zauber-Animationen der Vorgänger. Kämpfe könnten dadurch wesentlich flüssiger und aggressiver wirken. Die Welt von Kovir soll nicht nur größer, sondern auch interaktiver werden. Ciri springt und kann auch unter Wasser schwimmen. Features die Geralt nicht hatte.
CD Projekt Red hat hier offenbar massiv aufgerüstet:
- Der ehemalige Lead Combat Designer von Horizon Zero Dawn und Horizon Forbidden West übernimmt die Rolle des Combat Directors.
- Dazu kommt ein Senior Combat Designer mit Erfahrung aus God of War (2018) und God of War: Ragnarök.
- Sogar ein Cinematic Animator von Clair Obscur: Expedition 33 wurde ins Team geholt, um Story-Momente noch filmischer zu inszenieren.
Das klingt nicht nach Zufall. Das klingt nach einem klaren Statement: The Witcher 4 soll sich spielerisch auf AAA-Spitzenniveau bewegen. Bosskämpfe sollen echte Spektakel werden.
Ein weiterer Leak spricht davon, dass spezielle Animations-Teams ausschließlich an Bosskämpfen arbeiten. Mocap-Daten werden laut Berichten um 20 Prozent beschleunigt, um Kämpfe knackiger und intensiver wirken zu lassen. Keine trägen Schwerthiebe mehr. Keine Verzögerungen. Jeder Treffer soll sitzen. Das klingt schon fast zu gut um wahr zu sein.
Ein massives Open World-Abenteuer, aber erst 2027?
CD Projekt Red hat sich anscheinend einiges vorgenommen, wenn die Worte des Podcasts vertrauenswürdig eingestuft werden können. Mehr Charaktervielfalt, mehr soziale Dynamik, mehr Reaktionen auf deine Entscheidungen.
Das klingt alles spannend? Nun, die Spannung muss noch ein wenig aufgebaut werden. The Witcher 4 soll nicht vor 2027 erscheinen. Ein „Shadowdrop“ oder sonst irgendwas für 2026 sind mehr oder weniger ausgeschlossen. Doch es gibt Gerüchte, dass wir schon bald zu „The Witcher“ zurückkehren werden. Angeblich wird ein finales DLC für The Witcher 3: Wild Hunt im Mai 2026 zum 11-jährigen Jubiläum erscheinen. Eine Brücke zu The Witcher 4. Quasi (oder so).
Außerdem soll das Unreal Fest 2026 (16.–18. Juni in Chicago) einen ersten größeren Blick auf das Spiel liefern. Das könnte der Start der offiziellen (Vor-)Marketingkampagne sein.
The Witcher 4 wird wahrscheinlich 2027 auf PS5 und Xbox Series X/S starten. Eine PC-Version soll später folgen. Noch sind es Leaks. Noch ist nichts offiziell bestätigt. Aber wenn auch nur die Hälfte dieser Details stimmt, dann steht uns eines der ambitioniertesten RPG-Projekte der nächsten Jahre bevor.


