Teuerung in NRW: Wohin geht die Preisspirale?
In Nordrhein-Westfalen müssen die Bürger tiefer in die Tasche greifen – die Lebenshaltungskosten sind spürbar gestiegen. Wie das Landesamt für Statistik in Düsseldorf bekannt gab, ist die Inflationsrate im Mai auf zwei Prozent angestiegen, nachdem sie im April noch bei 1,8 Prozent lag. Dennoch bleibt die Teuerungsrate hinter dem Vorjahreswert von 2,5 Prozent zurück.
Besonders in den Bereichen Übernachtungen, Versicherungsdienstleistungen und alkoholfreie Getränke hat es ausgeprägte Preissteigerungen gegeben. Übernachtungen verteuerten sich um satte 13,8 Prozent, gefolgt von Versicherungsleistungen mit einem Anstieg von 9,2 Prozent. Alkoholfreie Getränke erlebten eine Preissteigerung von 8,9 Prozent.
Auch frisches Obst wurde deutlich teurer und legte um 8,6 Prozent zu. Doch es gibt auch positive Nachrichten für die Verbraucher: Die Preise für Kraftstoffe sind um 6,1 Prozent zurückgegangen, was etwas Entlastung beim Tanken bringt.
Zudem wurden Handys und andere Kommunikationsgeräte mit einem Preisrückgang von 6,7 Prozent günstiger. Die Preissenkungen erstreckten sich auch auf den Lebensmittelbereich, wo die Preise für Gemüse um 1,1 Prozent und für Fisch um zwei Prozent sanken.

