Technologischer Aufwind: Wie Künstliche Intelligenz die Zukunft der Software-Branche prägt
Die Verwaltungsgesellschaft Vanguard bietet eine breite Palette von sektorbasierten Exchange-Traded Funds (ETFs) an, die die Performance aller elf Sektoren des Global Industry Classification Standard (GICS) widerspiegeln. Besonders herausragend ist dabei der Vanguard Information Technology ETF, der mit einer geringen Kostenquote von nur 0,1 % und einer Mindestanlagesumme von lediglich einem Dollar den Einstieg in den Technologiesektor erleichtert.
Ein Blick auf den Aufschwung der Software-Unternehmen deutet darauf hin, dass KI-Entwicklungen dem Vanguard Tech ETF zu neuem Höhenflug verhelfen könnten. Gleichzeitig gibt es jedoch Chancen und Risiken, die bei Investitionen in führende Software-Aktien bedacht werden sollten.
In der Technologiebranche über Künstliche Intelligenz (KI) zu sprechen, ohne auf Nvidia einzugehen, ist nahezu undenkbar. Das Unternehmen hat sich dank seines Potenzials im KI-Bereich zum wertvollsten der Welt entwickelt. Die Nachfrage nach mehr Rechenleistung für KI-Modelle treibt die Innovation bei Nvidia voran, das an der Spitze der Entwicklung von Grafikprozessoren und zugehöriger Hardware für Rechenzentren steht.
Unterdessen geraten Unternehmen wie Microsoft, Salesforce und Adobe unter Druck, den Mehrwert ihrer Investitionen in KI-Technologien zu beweisen. Microsoft hat seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung drastisch erhöht und verzahnt KI-Assistenten in zahlreiche Anwendungen, darunter Microsoft 365 und Azure. Im Oktober hat das Unternehmen neue autonome Agenten für Geschäftsprozesse präsentiert.
Salesforce hebt die Vorteile seiner Agentforce-Suite hervor, die als wertvolle Ergänzung für die führende Kundenmanagementplattform sowie Tableau und Slack fungieren könnte. Adobe wiederum entwickelt innovative KI-Werkzeuge wie das Text-zu-Bild-Tool Firefly und einen KI-Assistenten für Adobe Acrobat.
Trotz dieses Potenzials hat die Einführung von KI-Innovationen noch nicht zu einem dynamischen Wachstum bei Salesforce und Adobe geführt. Die Margen von Adobe stagnieren, und erst seit Kurzem erzielt Salesforce durchgehend positive operative Einnahmen. Das Umsatzwachstum beider Unternehmen blieb in den letzten Jahren hinter beeindruckenden Erwartungen zurück. Salesforce verzeichnete in den letzten drei Jahren einen Umsatzanstieg von lediglich 37,7 %, während Adobe einen Zuwachs von 32,7 % aufwies.

