Technologie trifft Kunst: Lincoln Center begrüßt neue Collider Fellows
Inmitten der wachsenden Diskussion darüber, wie Technologie die Kultur und Kunst beeinflusst, präsentiert das Lincoln Center for the Performing Arts seine zweite Gruppe von ausgewählten Künstlern im Collider Fellowship. Dieses einzigartige Programm bringt interdisziplinäre Künstler zusammen, um die Möglichkeiten neuer Technologien für Live-Performances und die darstellenden Künste zu erforschen. Jordana Leigh, Vizepräsidentin des Programms am Lincoln Center, ist überzeugt davon, dass technologische Innovationen einen bereichernden Einfluss auf die Kunst haben können. Sie bezeichnet sich selbst als 'ewige Optimistin' und sieht in der Entwicklung, wie Künstler AI als ein weiteres Werkzeug in ihrem Repertoire nutzen, enormes Potenzial.
So wie ein Mischpult für Klänge oder ein Pinsel für die Malerei. Ein Paradebeispiel für die kreative Verknüpfung von Kunst und Technologie stellt die 'Dream Machine' dar. Diese Installation der ersten Collider-Mitstipendiatin Nona Hendryx schafft durch eine Kombination aus AI, VR und augmentierter Realität immersive afrofuturistische Umgebungen. Besonders für BIPOC-Besucher wird hier ein Raum geschaffen, in dem sie sich selbst in der Technologie wiederfinden können.
Die neuen Collider Fellows, die durch ein Nominierungsverfahren ausgewählt wurden, werden in den nächsten sechs Monaten ein Studio im Lincoln Center und dem Onassis ONX nutzen sowie ein finanzielles Stipendium und Unterstützung vom Lincoln Center erhalten. Dabei steht es den Künstlern frei, wie sie ihre Zeit gestalten, ohne den Druck, ein finales Projekt oder eine Kommission abzuschließen. Leigh betont, dass viele Projekte der ersten Fellow-Klasse noch in der Entwicklungsphase sind und möglicherweise auch im Lincoln Center präsentiert werden können. Ihre Vision schließt eine weltweite Publikumsreichweite durch innovative Ansätze nicht aus. Die neuen Fellows werden somit nicht nur die künstlerische Arbeit am Lincoln Center bereichern, sondern auch neue Wege für die globale Kunstvermittlung aufzeigen – offen für alle Möglichkeiten.

