Technik-Panne führt zu Chaos: Flughafen Köln/Bonn vorübergehend lahmgelegt
Am Kölner Flughafen Bonn herrschte am Morgen hektische Betriebsamkeit. Eine technische Störung sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen und stellte die Geduld der Reisenden auf die Probe.
Rund 800 Passagiere mussten den Sicherheitsbereich räumen, da es zu einer Funktionsstörung bei Einführung neuer Technik kam. Dieser Vorfall führte zu langen Warteschlangen und verlangte von den Reisenden eine erneute Sicherheitskontrolle mit ihrem Handgepäck. Berichten zufolge war eine als verdächtig eingestufte Tasche fälschlicherweise an den Besitzer zurückgegeben worden.
Aus Sicherheitsgründen sperrte die Bundespolizei daraufhin die Sicherheits-Checks der Terminals 1 und 2. Obwohl die Starts betroffen waren, konnte der Flugbetrieb bezüglich der Landungen planmäßig fortgesetzt werden. Etwa ein Dutzend Abflüge verzögerte sich allerdings.
Der Personalmangel und die Einführung der neuen Scanner-Technik führten beim Wiederaufnehmen des Betriebs zu einem deutlichen Rückstau, da nur rund 60 Prozent der Sicherheitskapazitäten genutzt werden konnten. Der Flughafen teilte mit, dass Techniker intensiv an der Behebung der Störung arbeiteten. Inzwischen sei die Lage entspannt, die Warteschlangen am Nachmittag laut einem Flughafensprecher "weitgehend abgebaut".
Während der Wartezeit wurden die Passagiere großzügig mit Wasser und Snacks versorgt, was für eine kleine Erleichterung sorgte. Dank dieser Maßnahmen normalisierte sich der Betrieb im Laufe des Nachmittags.

