Allergien beim Hund erkennen: Symptome verstehen und gezielt behandeln
Juckreiz, stumpfes Fell oder Magenprobleme können auf Allergien hinweisen. Erfahre, wie du Symptome richtig deutest, Auslöser erkennst und deinem Hund mit der passenden Behandlung nachhaltig hilfst.
Mörfelden-Walldorf, 09.04.2026 (lifePR) - Stumpfes Fell, Haarausfall, juckende Schnauze, Pfoten und Ohren deuten symptomatisch häufig auf eine Allergie beim Hund hin. Kratzt sich dein vierbeiniger Liebling häufig, obwohl du keinen Parasitenbefall als Ursache ausfindig machen kannst, solltest du eine Allergie in Betracht ziehen. Als Erkrankung des Immunsystems sind Allergien auf dem Vormarsch. Wie du Allergien erkennst und sie in den Griff bekommst, erklären wir dir in unserem heutigen Blogbeitrag.
Allergien beim Hund erkennen
Wusstest du, dass rund jeder 5. Hund an einer Allergie leidet? Dabei sind die Ursachen und Auslöser so vielfältig wie unsere lieben Vierbeiner selbst. Um Allergien bei Hunden möglichst effizient zu behandeln ist frühzeitiges Erkennen wichtig.
Neben verschiedenen Umweltfaktoren können auch allgemeine Unverträglichkeiten wie beispielsweise gegen Waschmittel und Weichspüler Allergien auslösen. Obwohl es sich bei einer Allergie grundsätzlich immer um eine Abwehr- und Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems handelt.
Unverträglichkeiten zählen aus diesem Grund nicht unbedingt zu den Allergien, sondern werden eher als Überempfindlichkeitsreaktion eingestuft. Zahlreiche Erkrankungen der Haut werden als Symptomatik einer Allergie eingestuft, obwohl die Ursache dafür nicht auf die fehlgeleitete Immunabwehr zurückzuführen ist.
Häufige Allergien bei Hunden
Zu den häufigsten Hundeallergien zählen:
- Umweltallergien
- Parasitenallergien
- Futtermittelallergien
Allergien beim Hund erkennen
Hast du die Vermutung, dass dein vierbeiniger Liebling eine Allergie hat, können nachfolgend benannte Symptome deine Vermutung festigen:
- Kratzt sich dein Hund an bestimmten Körperstellen?
- Beleckt dein Liebling regelmäßig bestimmte Hautpartien?
- Begleiten euch regelmäßig Magen-Darm-Probleme durch euren Alltag?
- Leidet dein Liebling unter Entzündungen vor allem in den Ohren oder Augen?
- Weist dein Schatz Hautödeme oder Schwellungen auf?
Ein gut ausgebildeter Tierarzt wird verschiedene Tests durchführen, um der Ursache für die Allergie auf den Grund zu gehen. Häufig endet die Diagnosestellung im Rahmen eines Ausschlussverfahrens.
Behandlungsmöglichkeiten von Allergien beim Hund
Die beste Behandlungsmöglichkeit von Allergien bei deinem Hund besteht darin, dass die auslösende Ursache konsequent vermieden wird. Zwar wird dir dein Tierarzt mitunter auch Medikamente zur Linderung der Symptome verabreichen, damit ist es auf lange Sicht aber leider nicht getan. Ist der Auslöser der Allergie bekannt, ist Vermeidung die beste Strategie.
Bei einer Kontakt-, Flohspeichel- oder Milbenallergie wird die Ursache selbst entfernt.
Bei einer Futtermittelunverträglichkeit empfiehlt sich eine Ausschlussdiät und die Umstellung des Futters.

