Symrise vollzieht strategische Neuausrichtung: Abschreibungen und Chancen im Fokus
Der renommierte Duft- und Geschmacksstoffhersteller Symrise hat seinen Entschluss zur Veräußerung des Terpenen-Geschäfts bekannt gegeben und im Zuge dessen bedeutende Abschreibungen vorgenommen. Entsprechend der bisherigen Interessensbekundungen für die betroffene Geschäftssparte hat der Dax-Konzern für das vierte Quartal eine Wertberichtigung in Höhe von etwa 145 Millionen Euro beschlossen. Diese Ankündigung erfolgte nach Börsenschluss am Montag aus Holzminden.
Zudem hat Symrise auf seine in Schweden notierte Beteiligung an Swedencare AB eine zusätzliche Abschreibung von 150 Millionen Euro vorgenommen. Diese Maßnahmen werden das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beeinflussen, was zu einer Abweichung von den bisherigen Marktprognosen für das Geschäftsjahr 2025 führt. Trotz dieser finanziellen Anpassungen betont das Unternehmen, dass die unmittelbare Liquidität und das operative Geschäft unverändert bleiben. Die Abschreibungen werden im Rahmen der Ergebnisberichterstattung entsprechend bereinigt dargestellt.
Die Präsentation der Jahresergebnisse plant Symrise für den 4. März. Das Unternehmen hatte zuletzt noch ein organisches Umsatzwachstum von 2,3 bis 3,3 Prozent für das Jahr 2025 prognostiziert sowie eine operative Marge (Ebitda) von rund 21,5 Prozent anvisiert. Der Verkauf des Terpenen-Geschäfts wird durch einen strukturierten Bieterprozess vorangetrieben, wobei die Gespräche darüber bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sind.

