Symbolischer Spatenstich am Tesla-Werk: Neuer Bahnhof für Industrie und Umwelt
In unmittelbarer Nähe des europäischen Tesla-Werks in Grünheide erfolgte der symbolische Spatenstich für den Bau des neuen Bahnhofs Fangschleuse. Die Deutsche Bahn und das Land Brandenburg haben die Arbeiten offiziell aufgenommen, um den Industriestandort Freienbrink besser an das Schienennetz anzubinden. Der künftige Bahnhof, circa zwei Kilometer vom bisherigen Standort entfernt, soll mit verlängerten Bahnsteigen und neuen Gleisen den Güterverkehr effizienter gestalten.
Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Errichtung eines modernen Güterbahnhofs mit insgesamt fünf Gleisen und zwei zusätzlichen Überholgleisen. Diese Infrastrukturmaßnahmen sollen Zügen einen flexiblen Richtungswechsel ermöglichen und gleichzeitig die Ein- und Ausfahrt in den Industriestandort gewährleisten, ohne den bestehenden Zugverkehr zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) zu beeinträchtigen.
Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert betonte die Bedeutung der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Dieses Projekt setzt einen klaren Akzent auf eine zukunftsorientierte und leistungsfähige Schieneninfrastruktur. Laut der Deutschen Bahn werden ab 2026 täglich rund 15.000 Fahrgäste die erweiterte Infrastruktur nutzen.
Der Ausbau stößt jedoch auf Widerstand seitens der Umweltaktivisten. Diese kritisieren das Tesla-Werk für seine angeblich negativen Auswirkungen auf die regionale Natur und haben wiederholt versucht, die Bauvorbereitungen am neuen Bahnhof zu stören.

