Suedlink: Baubeginn des nächsten Abschnitts bringt Energiewende voran
Der Bau der Stromtrasse Suedlink nimmt weiter Gestalt an. In Niedersachsen wurde der Startschuss für einen neuen Bauabschnitt gegeben, der den Norden Deutschlands mit dem Süden verbinden soll. Nahezu alle südlichen Bauabschnitte sind nun in Bau, während ein letzter Teil in Thüringen bis Ende des Jahres folgen soll, so Werner Götz, der Geschäftsführer von TransnetBW, verantwortlich für diesen Abschnitt.
Olaf Lies, Niedersachsens Ministerpräsident, lobte den Suedlink während der offiziellen Zeremonie als unverzichtbare „Schlagader“ der Energiewende. Er betonte die essenzielle Rolle des Netzausbaus für den Erfolg der Energiewende und hob die Bedeutung Niedersachsens als führendes Energieland hervor.
Der aktuelle Bauabschnitt erstreckt sich über ungefähr 100 Kilometer, von Elze bei Hildesheim bis zum Dreiländereck mit Hessen und Thüringen. Die Trasse verläuft dabei entlang der Autobahn 7 und wurde bereits in Voruntersuchungen im letzten Jahr geprüft.
Ursprünglich für eine frühere Fertigstellung geplant, sollen alle Streckenabschnitte nun bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Die Suedlink-Verbindung, die in der Lage sein wird, Energie im Umfang von vier Atomkraftwerken zu transportieren, wird Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Dieses Großprojekt wird gemeinsam von den Netzbetreibern TransnetBW und Tennet realisiert, wobei Tennet insbesondere für die nördlichen Teile in Schleswig-Holstein und Niedersachsen, ausgenommen Südniedersachsen, zuständig ist.

