Sturm 'Nils' hinterlässt Spur der Verwüstung in Südwestfrankreich
Der wütende Sturm, der Südwestfrankreich heimgesucht hat, fordert nun ein zweites Todesopfer. Im Departement Tarn-et-Garonne erlitt ein Mann einen folgenschweren Unfall in seinem Garten, als er auf eine Leiter stieg. Dies berichtete Regierungssprecherin Maud Bregeon dem französischen Fernsehsender TF1. Bereits zuvor hatte ein Lkw-Fahrer durch einen wetterbedingten Unfall sein Leben verloren.
Der Sturm 'Nils' hat für 25 Departements weiterhin die Unwetterwarnstufen orange und rot zur Folge, wie der nationale Wetterdienst Météo France bekanntgab. Es kam regional zu erheblichen Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Besonders in den Bergen ist die Lawinengefahr dramatisch gestiegen. Über 450.000 Menschen sind von Stromausfällen betroffen. Die Feuerwehr, die an ihre Grenzen stößt, musste zu rund 4.500 Einsätzen ausrücken. Die Ereignisse haben 26 Menschen verletzt, glücklicherweise überwiegend nur leicht.

