Strategischer Dreh- und Angelpunkt im Norden: Autoterminal Rostock auf Erfolgskurs
Das Autoterminal im Rostocker Überseehafen hat sich binnen kurzer Zeit zu einem bedeutenden Umschlagplatz für den Automobiltransport nach Skandinavien entwickelt. Im vergangenen Jahr passierten bereits etwa 120.000 Fahrzeuge diesen neuralgischen Punkt für den Export nach Schweden, Norwegen und vereinzelt auch nach Finnland. Der größte Teil der Kraftfahrzeuge erreicht den Standort per Zug, ein kleinerer Teil wird per Lkw angeliefert. Anschließend erfolgt der Weitertransport über die Ostsee.
Seit seiner Eröffnung im September 2022 erstreckt sich das Autolink-Terminal auf einer Fläche von 75.000 Quadratmetern und bietet Platz für 3.200 Fahrzeuge. Das Umschlagsziel liegt bei 150.000 Autos jährlich, und Terminalmanager Steffen Weber zeigt sich zuversichtlich, dass die gesteckten Ziele erreicht werden: „Die Richtung stimmt absolut“, betont er. Zudem gibt es bei Bedarf die Möglichkeit, das Areal nach Angaben des Unternehmens Autolink zu erweitern.
Der strategische Anschluss an das Schienennetz wurde durch die Kooperation von Deutsche Bahn Netz und Rostock Port optimiert. Ein neuer Doppelgleisanschluss mit einer Nutzlänge von jeweils knapp 600 Metern stellt sicher, dass die Autos effizient be- und entladen werden können. Autolink hat hierfür speziell zwei Doppelrampen installiert, die den Umschlag der Autozüge erleichtern.

