Steigende CO2-Preise: Was Verbraucher 2024 erwartet
Mit Beginn des neuen Jahres sollen höhere Heiz- und Tankkosten auf die Verbraucher zukommen. Verantwortlich hierfür ist der steigende CO2-Preis, der fossile Energieträger verteuern und so den Klimaschutz fördern soll. Dieser Preis bewegt sich künftig in einem Korridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO2, was bedeutet, dass die CO2-Zertifikate innerhalb dieser Spanne ersteigert werden können.
Bislang war der Preis staatlich festgesetzt, jedoch wird er sich zukünftig durch den Emissionshandel bestimmen. Unternehmen, die Brennstoffe wie Erdgas, Heizöl, Benzin und Diesel vertreiben, sind verpflichtet, Emissionszertifikate nachzuweisen. Diese können bei Bedarf gehandelt werden, sodass sich ein Marktpreis für die ausgestoßene Tonne CO2 entwickelt. Über die Jahre wird die Anzahl der verfügbaren Zertifikate verringert, was effizientere Klimaschutzmaßnahmen anregen soll.
Laut einer Einschätzung des ADAC wird für das kommende Jahr mit einer Erhöhung des Benzinpreises um knapp 3 Cent pro Liter und einer etwas geringeren Erhöhung für Diesel von knapp unter 3 Cent pro Liter gerechnet. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vermutet, dass die Heizölpreise im nächsten Jahr um etwa 3 Cent pro Liter steigen könnten, während Erdgas voraussichtlich um etwa 0,3 Cent pro Kilowattstunde teurer werden wird.

