Starker Euro im Aufwind: US-Arbeitsmarktzahlen und Fed-Rücktritt beflügeln Kurs
Der Euro zeigt sich am späten Freitag im US-Handel in einer robusten Verfassung und steigert seine zuvor verzeichneten Gewinne weiter. Ursächlich für diese Entwicklung waren schwache Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten, die dem Euro Auftrieb verliehen haben. In der letzten Notierung des Tages notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1580 US-Dollar, ein Zeichen für ihre anhaltende Stärke gegenüber dem Greenback.
Der Wechselkurs wird zudem durch die Ankündigung eines bevorstehenden personellen Wechsels innerhalb der US-Notenbank Fed beeinflusst. Gouverneurin Adriana Kugler hat ihren Rücktritt zum 8. August angekündigt. Ihr Rücktritt eröffnet Möglichkeiten für eine Neubesetzung durch den US-Präsidenten Donald Trump. Präsident Trump hat bereits signalisiert, dass er einen deutlichen Rückgang des Leitzinses anstrebe, eine Maßnahme, die durch den neu zu bestimmenden Nachfolger Kuglers in Gang gesetzt werden könnte.
Diese Entwicklungen tragen zusätzlich zur aktuellen Dynamik des Euro bei und bieten Raum für Spekulationen über mögliche zukünftige geldpolitische Entscheidungen auf beiden Seiten des Atlantiks.

