Starke Worte aus Deutschland: Vizekanzler Klingbeil stellt sich gegen US-Grönland-Politik
Deutschland zeigt sich unbeeindruckt von der aktuellen Grönland-Politik der USA. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) betonte beim Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Altenkirchen in Daaden, dass sich Deutschland nicht von den jüngsten Entwicklungen einschüchtern lassen dürfe. Der SPD-Vorsitzende machte deutlich, dass man sich gegen Erpressungsversuche standhaft zur Wehr setzen müsse. Die Annäherung von US-Präsident Donald Trump, zusätzliche Zölle gegen Deutschland und weitere europäische NATO-Mitglieder zu verhängen, stößt auf entschiedenen Widerstand. Die Maßnahme, die mit den militärischen Erkundungsmissionen in Grönland zusammenhängt, empfindet Klingbeil als klare Provokation. „Wir müssen unaufgeregt, aber bestimmt Widerstand leisten“, so Klingbeil einen Tag nach Trumps Ankündigung.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht hinsichtlich dieser Problematik fest an Klingbeils Seite. Er unterstrich die Bedeutung einer koordinierten Antwort innerhalb der EU und verkündete, dass bereits enge Absprachen mit den europäischen Partnern getroffen würden. Ziel sei es, eine geschlossene europäische Antwort auf die US-amerikanischen Zolldrohungen zu formulieren. Der Bundeskanzler machte unmissverständlich klar, dass hier eine rote Linie erreicht sei.

