Starbucks transformiert sich: Filialschließungen und Stellenabbau als Teil der Strategie
Starbucks startet eine umfassende Umstrukturierungswelle in Nordamerika und plant, rund 1% seiner Standorte zu schließen, was in etwa der Schließung von 150 bis 200 Filialen entspricht. Im Zuge dieser Maßnahmen werden zudem etwa 900 Stellen abgebaut. Diese Schritte sind Bestandteil der 'Back to Starbucks'-Strategie, die unter der Leitung von CEO Brian Niccol initiiert wurde.
Niccol, der ehemalige CEO von Chipotle, sieht die Umstrukturierung als Gelegenheit, das physische Umfeld in den verbleibenden Filialen zu verbessern und den finanziellen Erfolg zu sichern. Von den Schließungen betroffene Mitarbeiter wurden über die Möglichkeit informiert, in nahegelegene Filialen zu wechseln.
Im Rahmen der angekündigten Veränderungen wird Starbucks besonders in verstärkte Stunden für seine Mitarbeiter und innovative Café-Designs investieren, um langfristiges Wachstum zu fördern. Die Maßnahmen sehen unter anderem vor, mehr als 1.000 Filialen aufzuwerten, um ein einladenderes Ambiente zu schaffen, das Kunden dazu einlädt, länger zu verweilen und häufiger wiederzukommen.
Im Mai hatten bereits 1.200 Starbucks-Mitarbeiter gegen eine neue Kleiderordnung gestreikt; kürzlich wurden in Illinois und Colorado Sammelklagen eingereicht. Trotz der Herausforderungen verzeichnete Starbucks im letzten Quartal einen Umsatzanstieg von 3,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar.

