Battlefield 6: Das Hunter/Prey-Update bringt frischen Wind – beliebte Features bleiben
Battlefield 6 hat seit seinem Release für viel Gesprächsstoff gesorgt, und das Spielerlebnis hat sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Jetzt kündigt sich mit dem Hunter/Prey-Update die letzte Phase der zweiten Season an – und die Entwickler haben dabei einiges in petto, das Fans der Nightfall-Periode beruhigen dürfte.
Nightfall ist vorbei – doch nicht alles verschwindet
Die Nightfall-Phase hat in der Community durchaus Begeisterung geweckt, und Electronic Arts weiß das. Statt einen radikalen Schnitt zu vollziehen, haben die Entwickler beschlossen, zwei der beliebtesten Elemente dauerhaft im Spiel zu belassen: den VL-7-Rauch sowie den Nachtmodus. Letzterer soll künftig in einer Rotation zeitlich begrenzter Optionen auftauchen, sodass er nicht gänzlich aus der Wahrnehmung verschwindet. Ein kluger Schachzug, denn so wird das Abschiedsschmerz der Nightfall-Fans deutlich abgefedert, ohne das Gesamterlebnis zu überfrachten.
Mit dem Hunter/Prey-Update, das am 14. April live geht, wird der VL-7 zugleich als dauerhafter Modifikator im Gauntlet-Modus verankert. Das schafft eine interessante Kontinuität zwischen den Seasons und gibt dem Modus eine neue taktische Tiefe.
Progression, Balance und Lebensqualität – endlich angegangen
Neben den inhaltlichen Neuerungen stehen umfassende Überarbeitungen des Fortschrittssystems auf dem Programm. Die Anpassungen betreffen nicht nur einzelne Bereiche, sondern greifen tiefer: Fahrzeuge, Waffen, die eigene Spielkarriere und das REDSEC-System sollen alle profitieren. Ziel ist es, das Fortschrittstempo zu erhöhen und mehr Wege zu schaffen, wie Spieler das Spiel nach ihren Vorstellungen erleben können – ein klares Signal, dass das Entwicklerteam auf das Feedback der Community gehört hat.
Darüber hinaus bringt Hunter/Prey eine Reihe von Balance-Anpassungen sowie sogenannte Lebensqualitätsverbesserungen mit sich, darunter auch Verbesserungen am Ping-System. Gerade für kompetitivere Spieler, die auf ein zuverlässiges Netzwerkfeedback angewiesen sind, ist das eine lang ersehnte Maßnahme.
Der Stand von Battlefield 6 – und was als nächstes kommen könnte
Battlefield 6 war bei unserem Test ein solider Neustart der Reihe, der mit spektakulären Großgefechten und einem zeitgemäßen Multiplayer-Gerüst punktete. Der Umstand, dass Battlefield Hardline auf Konsolen nun eingestellt wurde, dürfte manche Spieler auf der Suche nach einem neuen Anlaufpunkt in Battlefield 6 treiben – und das Hunter/Prey-Update kommt dabei zum richtigen Zeitpunkt. Wer noch nicht eingestiegen ist: Auf Steam ist Battlefield 6 derzeit für knapp unter 70 Euro erhältlich, bei Drittanbietern wie Keyforsteam auch ab rund 43 Euro. Auf Idealo findet man die günstigsten Angebote ab etwa 33 Euro, je nach Plattform und Händler.
Ob das Spiel langfristig den Anschluss an die besten Teile der Reihe schafft, wird maßgeblich davon abhängen, wie konsequent die Entwickler weiter auf Community-Feedback reagieren. Mit Hunter/Prey zeigen sie zumindest, dass sie die richtigen Lehren aus Nightfall gezogen haben.

