Studierende der Andrews University (USA) leisten einen Beitrag zur Mondforschung
Eine Partnerschaft zwischen mit dem Unternehmen Astroport und der Fakultät für Ingenieurswissenschaften der adventistischen Andrews University fördert Innovationen bei der Standortvorbereitung für die Mondforschung

08. April 2026, 10:47 Uhr · Quelle: LifePR
Studierende der Andrews University (USA) leisten einen Beitrag zur Mondforschung
Foto: LifePR
Eine Gruppe von Studierenden und Mitarbeitern der Andrews University, die bei der Industriepartnerschaft mit dem Technologieunternehmen Astroport mitwirken
Studierende der Andrews University entwickeln ein Werkzeug für den Mondrover, um die Erforschung des Mondes voranzutreiben.

Berrien Springs/Michigan (USA), 08.04.2026 (lifePR) - Ingenieurstudierende der Andrews University (Berrien Springs, Michigan/USA) leisten durch eine neue Industriepartnerschaft mit Astroport Space Technologies (San Antonio, Texas/USA) einen Beitrag zur Zukunft der Mondforschung. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Andrews University und der internationalen adventistischen Nachrichtenagentur ANN hervor. Astroport Space Technologies ist ein Unternehmen für Weltrauminfrastruktur, das gemeinsam mit dem Raumfahrtunternehmen Astrolab (Hawthorne, Kalifornien/USA) an der Entwicklung des Mondrovers „Flexible Logistics & Exploration“ (FLEX) – eines fahrbaren Roboters mit Fernsteuerung – arbeitet. Kürzlich erlangte Astroport Aufmerksamkeit in der Septemberausgabe 2025 der Zeitschrift National Geographic. In dem Artikel „The Great Moon Rush“ (Der große Ansturm auf den Mond) werden die wachsenden Bemühungen zum Aufbau einer Infrastruktur auf dem Mond beleuchtet.

Eine Partnerschaft mit praktischem Nutzen

Die Zusammenarbeit begann über das Industry Lab am „Center for Innovation and Entrepreneurship“ der Andrews University. Diese Einrichtung bringt Studierende mit externen Partnern zusammen, um Technologien, Software, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Sie bietet Lösungen in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik und künstliche Intelligenz im Rahmen von studentengeführten Projekten an und will damit die Partnerschaften mit der Industrie stärken und Unternehmensgründungen fördern. Der Direktor der Einrichtung, Matias Soto, hatte sich vor einigen Jahren in Texas den CEO (Geschäftsführer) von Astroport, Sam Ximenes, getroffen. Aus dieser ersten Kontaktaufnahme entwickelte sich im Sommer 2024 eine formelle Partnerschaft, als das Industry Lab nach Möglichkeiten suchte, Studierende einzubinden. Ximenes erklärte sich bereit, ein Projekt der Fakultät für Ingenieurswissenschaften der Andrews University zu sponsern. Dadurch wurde Studierenden ein direkter Weg eröffnet, zu den laufenden Bemühungen zur Erforschung und Erschließung des Mondes beizutragen.

„Diese Partnerschaft spiegelt genau das wider, wofür das Industry Lab konzipiert wurde“, wird Soto in der Pressemitteilung zitiert. Das Ziel bestehe darin, Studierende mit bedeutenden Herausforderungen der Industrie in Verbindung zu bringen, damit sie das im Unterricht Gelernte auf konkrete Auswirkungen in der realen Welt anwenden können. Durch die Förderung von Partnerschaften mit externen Unternehmen biete das Industry Lab den Studierenden die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig zur technologischen Entwicklung beizutragen.

Wozu die Forschungen der Studierenden beitragen

Da das weltweite Interesse an der Mondforschung weiter zunimmt, steigt auch der Bedarf an einer gründlichen Vorbereitung möglicher Standorte für den Bau von Oberflächeninfrastruktur, wie beispielsweise Landeplätzen, auf dem Erdtrabanten. Eine zentrale Herausforderung in diesem Prozess ist das Entfernen großer Felsen, wofür die Kapazität herkömmlicher Aushubwerkzeuge nicht ausreicht. Da Weltraumagenturen und private Unternehmen ihre Pläne für nachhaltige Mondmissionen vorantreiben, werden Technologien zur Verbesserung der Standortvorbereitung und der Aktivitäten auf der Mondoberfläche immer wichtiger. Durch ihren Beitrag zu diesen Entwicklungen unterstützen die Studierenden der Andrews University die übergeordneten Bemühungen, bemannte und robotergestützte Operationen auf der Mondoberfläche zu ermöglichen.

Um zur Bewältigung dieser Herausforderungen beizutragen, entwickelt ein Team aus drei Ingenieurstudierenden im letzten Studienjahr – Cailan Fleming, Daena Holbrook und Leo Stockler Martins – einen Prototypen für ein Sieb- und Transportwerkzeug, das auf Kompatibilität mit dem Astrolab FLEX-Rover-Roboter ausgelegt ist. Das Werkzeug soll übergroße Gesteinsbrocken von feineren Mondbodenbestandteilen trennen und einen effizienten Materialtransport ermöglichen. Der Prototyp wird auf der Erde entwickelt und getestet, mit dem langfristigen Ziel, ihn in das FLEX-Roversystem zu integrieren.

Die Studierenden führen das Projekt im Rahmen der Kurse „Review of Engineering Design“ und „Senior Design Project“ der Fakultät für Ingenieurswissenschaften durch. Sie treffen sich wöchentlich mit Ingenieuren von Astroport und Dozenten der Andrews University, um Entwürfe zu verfeinern, technische Anforderungen einzuschätzen und den Fortschritt in Richtung der Projektziele sicherzustellen.

Technologieentwicklung unter realen Bedingungen

Gunnar Lovhoiden, Dekan der Fakultät für Ingenieurswissenschaften, betont, dass diese Erfahrung weit über eine typische Unterrichtsaufgabe hinausgehe: „Die Studierenden entwickeln die Technologie unter realen Bedingungen und arbeiten organisations- und zeitzonenübergreifend zusammen“, sagt er. „Es ist eine seltene Gelegenheit, zu einer Arbeit beizutragen, die eines Tages eine bemannte Mondbasis unterstützen könnte.“

Die Zusammenarbeit verschafft den Studierenden nicht nur professionelle Ingenieurserfahrung, sondern stärkt auch die Präsenz der Andrews University in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Solche Partnerschaften untermauern das Engagement der Universität für praxisorientiertes Lernen und positionieren ihr Ingenieurprogramm an vorderster Front der technologischen Entwicklung.

Andrews University

Die Andrews University ist eine führende Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sie wurde 1874 in Battle Creek, Michigan/USA gegründet und später nach John Nevin Andrews (1829–1883), dem ersten Missionar der Freikirche in Europa, benannt. Laut eigenen Angaben sind knapp 3.000 Studierende an den acht Fakultäten eingeschrieben, die rund 200 Studiengänge anbieten: darunter Luftfahrt, Architektur, Betriebswirtschaft, Pädagogik, Gesundheitswissenschaften und Theologie. Darüber hinaus bestehen internationale Partnerschaften mit anderen Hochschulen, an deren Studienprogrammen einige Hundert Studierende teilnehmen. Weitere Infos: www.andrews.edu

Bildung & Karriere / Raumfahrt / Mondforschung / Ingenieurwesen / Astroport Space Technologies / Andrews University / Astrolab
[lifepr.de] · 08.04.2026 · 10:47 Uhr
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