Starbucks' China-Geschäft: Heiße Phase im Bieterkampf
Der Bieterkampf um eine kontrollierende Beteiligung an Starbucks' China-Geschäft geht in die finale Runde. Internationale Investitionsfirmen wie Carlyle Group und EQT stehen in den Startlöchern, flankiert von regionalen Investoren wie HongShan Capital Group und Boyu Capital. Quellen nah am Geschehen berichten, dass alle Bewerber ihre verbindlichen Angebote bis Anfang Oktober einreichen sollen.
Primavera Capital, eine langfristige Größe im chinesischen Private-Equity-Sektor, wird sich voraussichtlich einem der Hauptbewerber anschließen. Starbucks' Entscheidung, die Kontrolle über seine China-Aktivitäten abzutreten, aber seine Rösterei vor Ort zu behalten, ist ein strategischer Schachzug für Qualitätssicherung. Trotz des geplanten Kontrollwechsels möchte Starbucks einen signifikanten Anteil am Geschäft beibehalten.
Der Kaffeegigant hat mit sinkenden Marktanteilen in China zu kämpfen, die laut Euromonitor International von 34% im Jahr 2019 auf 14% im letzten Jahr gefallen sind. Als Gegenmaßnahme hat Starbucks kontinuierlich an Produktstrategien gearbeitet, um lokale Geschmäcker besser zu bedienen. Trotz der Herausforderungen verlief das jüngste Quartal mit einem leichten Anstieg der vergleichbaren Filialumsätze vielversprechend.

