Stabilität in Sicht: Deutsche Aktienmärkte ohne große Impulse
Nach der Stabilisierung am Vortag scheint der deutsche Aktienmarkt am Freitag in ruhigem Fahrwasser zu bleiben. Die positive Resonanz auf den Grönland-Deal hat bereits am Donnerstag zu einem regen Kaufinteresse geführt, was den höchsten Handelsumsatz in den DAX-Werten des Jahres zur Folge hatte.
Aktuell geht es etwas gemächlicher zu: Der X-Dax signalisiert vor Börsenbeginn einen leichten Rückgang um drei Punkte auf 24.853 Punkte. Damit bleibt der Index noch deutlich unter dem Vortageshoch von 24.937 Punkten. Im Wochenverlauf hatte der Dax eine Abwärtsbewegung erlebt und fast die 24.349-Punkte-Marke erreicht, nachdem er sich vom Rekordhoch der Vorwoche bei 25.507 Punkten um 4,5 Prozent zurückgezogen hatte. Auslöser war eine mittlerweile entschärfte Zolldrohung seitens US-Präsident Donald Trump.
Positive Impulse erwarten Händler für den EuroStoxx 50, der nach den Rekorden der Vorwoche am Freitag im Aufwind ist. Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich auf Rüstungsfirmen wie Rheinmetall, Hensoldt und Renk. Die Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine gewinnen neuen Schwung, und der bevorstehende IPO der tschechischen Czechoslovak Group an der Euronext in Amsterdam sorgt für weiteres Interesse.
Auch BASF steht im Fokus der Anleger, da die Aktien nach enttäuschenden vorläufigen Zahlen und verfehlten Gewinnerwartungen im vierten Quartal unter Druck geraten sind. Analysten gehen von zusätzlichen erheblichen Kostensenkungen aus, was den weiteren Kursverlauf beeinflussen könnte.

