Stabile Euro-Entwicklung trotz Zollbedenken: Markt blickt auf Inflationsdaten
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigt sich zu Wochenbeginn stabil und verharrt am Dienstag bei einem Kurs von 1,0587 US-Dollar. Dieser Stand entspricht dem Niveau des Vorabends. Noch am Montag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,0552 Dollar festgelegt, was einem leichten Anstieg vom Freitag entspricht.
Eine moderate Erholung des Euros war zu beobachten, gestützt durch die Äußerungen von Joachim Nagel, dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank. Nagel äußerte seine Besorgnis über einen potenziell steigenden Inflationsdruck in der Eurozone, sollte der künftige US-Präsident Donald Trump seine geplanten Zollmaßnahmen umsetzen. Eine solche Entwicklung könnte die Europäische Zentralbank dazu veranlassen, eine restriktivere Geldpolitik zu verfolgen.
Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Marktbewegungen auf die zweite Schätzung der Verbraucherpreise in der Eurozone. Experten erwarten hier eine Bestätigung der anfänglichen Prognose, die eine deutliche Erhöhung der Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr auf 2,0 Prozent für den Oktober zeigt.
Ergänzend dazu liefern am Nachmittag weitere Wirtschaftsdaten aus den USA neue Impulse. Analysten gehen durchschnittlich von einem Rückgang der Baubeginne im Oktober aus, während bei den Baugenehmigungen ein Anstieg erwartet wird.

