Spektakulärer Tresordiebstahl in Lübeck: Entschädigungsprozess schreitet voran
Ein Jahr nach dem spektakulären Einbruch in eine Lübecker Filiale der Deutschen Bank, bei dem über 200 Schließfächer aufgebrochen wurden, zeigt sich die Bank entschlossen, ihre Kunden schnell und unbürokratisch zu entschädigen. Bisher konnten bereits mehr als sieben Millionen Euro an die betroffenen Kunden ausgezahlt werden. Ein Sprecher der Bank betonte, dass der im April gestartete Entschädigungsprozess zügig voranschreite.
Der Einbruch in der Nacht zum 21. Dezember 2022 hinterließ eine Spur des Schocks: Insgesamt brachten die Täter Schmuck, Wertgegenstände, persönliche Dokumente und Bargeld im Wert von über 18 Millionen Euro in ihre Gewalt. Die Ermittlungen laufen, und die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Verbrechens führen.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich bereits im August 2021 in Norderstedt, als Kriminelle rund 650 Schließfächer der Hamburger Sparkasse ausraubten. Damals kamen die Täter mit einem Kernbohrer aus benachbarten, extra angemieteten Räumen in den Tresorraum. Über die Einbruchsmethode in Lübeck schweben noch ungeklärte Fragen im Raum.

