SPD-Chef Klingbeil lobt Pistorius und verteidigt Esken
Die Frage, ob Boris Pistorius auch in einer potenziell neuen Bundesregierung erneut das Amt des Verteidigungsministers übernehmen wird, beschäftigt derzeit die politische Landschaft. SPD-Parteichef Lars Klingbeil ließ keinen Zweifel an seiner hohen Meinung von Pistorius erkennen.
In der ARD-Sendung, moderiert von Caren Miosga, hob er hervor, wie erfreut die Partei über Pistorius' Mitgliedschaft im Team sei und nannte ihn einen hervorragenden Verteidigungsminister. Die Möglichkeit, dass Pistorius dieses Ministeramt beibehält, ließ Klingbeil offen, machte jedoch deutlich, dass seine Worte für sich selbst sprechen sollten.
Die Zufriedenheit mit Pistorius schwingt dabei unverkennbar mit, ohne dass eine explizite Bestätigung erfolgte. Gleichzeitig verteidigte Klingbeil seine Co-Vorsitzende Saskia Esken gegen öffentliche Kritik und bezeichnete selbige als unfair. Seine Zusammenarbeit mit Esken sei geprägt von Vertrauen und enger Kooperation, betonte der 47-Jährige.
Die Besetzung von Regierungsposten und Fraktionsaufgaben werde letztlich erst entschieden, sobald ein Koalitionsvertrag machbar erscheint. Auch über seine eigene Position bleibt Klingbeil bis auf Weiteres zurückhaltend.

