Sony bleibt bei PS-Plus-Strategie: Keine Day-One-Releases für eigene Spiele geplant
Sony hält an seiner bisherigen Strategie für den Abo-Service PlayStation Plus fest und plant weiterhin nicht, hauseigene Spiele am Erscheinungstag über die Plattform anzubieten. Wie Nick Maguire, Vice President of Global Services bei PlayStation, gegenüber Game File erklärte, habe sich das aktuelle Modell bewährt.
Es sieht vor, große Eigenproduktionen frühestens 12 bis 18 Monate nach Veröffentlichung in den Dienst aufzunehmen, ergänzt um vier bis fünf Indie-Titel pro Jahr, die direkt zum Start über PS Plus zugänglich sind.
Maguire betonte, dass dieses Gleichgewicht gut funktioniere und den Kunden eine langfristig attraktive Bibliothek biete. Während konkurrierende Dienste wie Xbox Game Pass mit Erstveröffentlichungen von Blockbustern am selben Tag werben, verfolgt Sony weiterhin einen konservativeren Ansatz. Der Fokus liege auf Nachhaltigkeit und kuratierter Auswahl.
Im Bereich der Retrospiele im Premium-Tarif von PlayStation Plus strebt Sony an, monatlich mindestens einen Spieleklassiker neu aufzunehmen. Gleichzeitig entfernt Sony gelegentlich ältere Inhalte, um das Angebot frisch zu halten und Nutzer zum Entdecken neuer Spiele zu ermutigen; auch prominente Spiele wie Infamous Second Son und Teile der Resistance-Reihe wurden aus dem Katalog genommen.

