Société Générale sorgt für positive Überraschung mit starker Bilanz und zukunftsweisenden Plänen

Ein beeindruckendes Geschäftsjahr 2025 der französischen Großbank Société Générale zieht alle Blicke auf sich, dank eines außergewöhnlich starken Schlussquartals. Mit einem Gewinneplus von 43 Prozent stieg der Nettogewinn auf beachtliche 6 Milliarden Euro. Diese positive Entwicklung ist maßgeblich einer unerwartet günstigen Kostenlage im letzten Quartal sowie einem florierenden Privatkundengeschäft in Frankreich zu verdanken.
Aktionäre dürfen sich freuen, denn die Bank plant, sie mit einem erhöhten Dividendenangebot und weiteren Aktienrückkäufen zu belohnen. Die Dividende pro Aktie soll von 1,09 Euro auf 1,61 Euro angehoben werden. Zudem sollen Aktien im Wert von etwa 1,5 Milliarden Euro zurückgekauft werden, was an die zwei ähnlichen Programme des letzten Jahres anknüpft.
Bankchef Slawomir Krupa, der seit Mai 2023 die Geschicke der Bank lenkt, hat zudem klargestellt, dass er die Aktionärsrendite im Jahr 2026 weiter steigern möchte — eine Eigenkapitalrendite von über 10 Prozent hat er als Ziel bereits ausgerufen, mit einer bemerkenswerten 10,2 Prozent Rendite für 2025. Ein weiteres bemerkenswertes Detail im Strategieplan der Société Générale ist die Verlängerung des Vertrags von CEO Krupa um weitere vier Jahre ab 2027. Seit seinem Antritt hat er besondere Aufmerksamkeit auf die Kostenkontrolle gelenkt, was sich in strategischen Maßnahmen wie dem Verkauf des Privatkundengeschäfts in Großbritannien und der Schweiz sowie signifikanten Stellenabbaumaßnahmen niederschlägt. Im heimischen Frankreich sollen bis Ende 2027 noch 1.800 Arbeitsplätze abgebaut werden.

